Im Zuge eines Repowering sollte der seit 2001 bestehende Windpark Brest modernisiert werden. Elf bestehende Altanlagen sollten durch fünf leistungsstärkere ersetzt werden. Dazu war die Änderung des Flächennutzungsplans der Samtgemeinde Harsefeld sowie die Neuaufstellung eines B-Plans für das Repowering mit gleichzeitiger Aufhebung des bestehenden B-Plans notwendig, mit welchen Planungsgruppe Grün GmbH (PGG) durch die Samtgemeinde Harsefeld betraut wurde. Im Vorfeld dazu waren faunistische Erfassungen notwendig, welche PGG ebenso durchführte wie die Erarbeitung des Artenschutz-Fachbeitrages sowie des UVP-Berichts für das nachfolgende immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren. Die bauleitplanerischen Festsetzungen zum Repowering erfolgten im B-Plan, dessen Umweltbericht die naturschutzfachlichen Belange beinhaltete. Für den Windpark musste ein separates Umspannwerk errichtet werden. Auf Grund des Standortes wurde ein Antrag auf Waldumwandlung notwendig. Diesen sowie die Eingriffsermittlung und Kompensationsflächenplanung erarbeitete ebenfalls PGG und führt während der noch laufenden Bauphase die Umweltbaubegleitung durch.  

 

Leistungen

  • Kartierungen
  • Flächennutzungsplanänderung mit Umweltbericht
  • Bebauungsplan mit Umweltbericht
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan
  • Artenschutz-Fachbeitrag
  • UVP für das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren
  • Umweltbaubegleitung

Kenndaten

Auftraggeber
Samtgemeide Harsefeld, ecoJoule construct GmbH
Planungsumfang
ca. 57 ha
Bearbeitungszeitraum
2016 bis 2020